Newsletter
KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch
Nr. 38 vom 26. Februar 2007

 

 

* Zweiter Container ist da

* Versorgung mit Strom, Wasser und Gas

* Neue Ausstellungskonzeption

* Pressekonferenz

* Neue Mitglieder im Vorstand

 Veranstaltung im Ratssaal der Stadt Kaltenkirchen

 Aufsatz von Dr. Gerhard Hoch

* Aufsichten an Sonn- und Feiertagen

 

 

Eine Online-Version dieses Newsletters finden Sie hier.

 

 

 

1. Zweiter Container ist da

 

Die Vorsitzende Uta Körby unterzeichnet den LiefervertragContainerelemente werden aufgestelltEndlich ist er aufgestellt, der zweite aus fünf Elementen zusammengesetzte Container. Noch steht er nackt und hässlich in der Landschaft. Viel Arbeit ist im Frühjahr erforderlich: Ein neues Dach aus Holz oder Metall! Neue Gitter vor die Fenster! Neuer Außenanstrich! Innenwandvertäfelung! Wir hoffen, bis Anfang Mai diese Verbesserungs- und Verschönerungsarbeiten geschafft zu haben. Schon jetzt ist erkennbar: Wir haben endlich einen herrlich großen Innenraum als Versammlungs- Schulungs- und Ausstellungsraum!


 

2. Versorgung mit Strom, Wasser und Gas

Die unterirdischen Kabel zur Stromversorgung sind gelegt. Eine Zisterne zur Sammlung von Brauchwasser soll installiert werden. Die Versorgung der Gasöfen geschieht durch einen gemieteten Flüssiggastank, der unauffällig oberirdisch aufgestellt wird. Gas zur Wärmeerzeugung gegenüber Elektrizität zu bevorzugen, schien aus Kosten- und Umweltgründen geboten. – Und im Übrigen: Was wären wir ohne den Tüftler, Handwerker und „Bauleiter“ Jürgen Fock“, der erst so richtig auflebt, wenn es was zu tun gibt?

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3. Neue Ausstellungskonzeption

Mit der Unterschrift unter dem Lieferschein der Fa. ConRo durch die Vorsitzende Uta Körby sind wir in der Pflicht: Die Entwicklung einer neuen Ausstellung, die die alte nicht ersetzt, aber sinnvoll ergänzt, muss jetzt in Angriff genommen werden! Wir werden dafür professionelle Hilfe und Begleitung anfordern, weniger eine fachwissenschaftliche als eine fachdidaktische. Angesichts des außergewöhnlich hervorragenden Forschungsstandes durch Dr. hc. Gerhard Hoch geht es weniger um eine inhaltliche, sondern mehr um eine darstellerische, gestaltende und museumspädagogische Beratung. In der letzten Arbeitskreissitzung haben wir zunächst Themenschwerpunkte der neuen Ausstellung gesammelt.

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4. Pressekonferenz

Wenn durch Außenanstrich, neue Fenstergitter und durch ein neues Dach unser zweites „Haus“ ein ansehnlicheres Gesicht aufweist, wollen wir vor und im Gebäude während einer Pressekonferenz die Sponsoren würdigen, die uns bei der Finanzierung geholfen haben. Der Termin dafür steht noch nicht fest. Die notwendigen Verbesserungsarbeiten sollen Zug um Zug ohne Druck und Hetze zuvor erledigt sein.

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5. Neue Mitglieder im Vorstand

Durch den Tod unseres Kassierers Reinhold Krause, wegen des Wegzuges nach Niedersachsen im Sommer 2007 von Inga-Marina Toft und weil Jürgen Wiese sein Ausscheiden aus privaten Gründen angekündigt hat, müssen auf der Mitgliederversammlung am 6. Mai 2007 neue Mitglieder in den Vorstand gewählt werden. Piet Verschragen hat sich kommissarisch in hervorragender Weise bisher um die Kasse gekümmert. Zwei weitere neue Kandidaten für den Vorstand  haben bisher ihre Bereitschaft zur Mitarbeit angekündigt.

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6. Veranstaltung im Ratssaal der Stadt Kaltenkirchen

 

Prof. Dr. Matthias Pfüller am Rednerpult im Kaltenkirchener RatssaalDie Veranstaltung des Trägervereins zusammen mit der Stadt Kaltenkirchen zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz hatte mit 42 Besuchern einen erfolgreichen Verlauf. Leider glänzte die Presse durch Abwesenheit. Sie versäumte einen interessanten und anregenden Vortrag von Prof. Dr. Mathias Pfüller aus Mecklenburg und die bemerkenswerten Grußworte des Bürgermeisters Stefan Sünwoldt, des Kreispräsidenten Tiemann und besonders des Ehrengastes Dr. hc. Gerhard Hoch. Uta Körby moderierte in gewohnt souveräner Weise. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in unserer Homepage www.kz-kaltenkirchen.de unter Aktuelles.


 

7. Aufsatz von Dr. Gerhard Hoch

Unter der Überschrift „Man konnte doch nichts wissen“ hat Dr. hc. Hoch in diesen Tagen einen interessanten Aufsatz vorgelegt. Darin untersucht er die Gründe für das große Schweigen und Vergessen im Nachkriegsdeutschland. Hier ein Zitat daraus: „Mit dem Schweigen der Waffen fanden sich die Menschen nackt… Gleich den meisten großen Städten war das Gerüst ihrer Selbsteinschätzung zusammengebrochen. Eine unerträgliche Leere hatte stattdessen in ihnen Platz gegriffen. Soldaten aus Nationen, auf die sie so überheblich…herabgeblickt hatten, schossen – wie zum Beispiel in Alveslohe – mitten im Dorf den stolzen Reichsadler auf dem Denkmal in Stücke… Das niederdrückende Erlebnis der Vergeblichkeit und Opfer ließ nur noch Raum für unwürdiges Selbstmitleid… - Es bot sich das Bild einer „beleidigten Nation“ (Thomas Mann).“

Der bemerkenswerte Aufsatz kann demnächst im Dokumentenhaus eingesehen und mitgenommen werden.

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8. Aufsichten an Sonn- und Feiertagen   

Ab April bis Ende Oktober werden wieder  Aufsichten im Dokumentenhaus an Sonn- und Feiertagen für Besucher der Gedenkstätte zur Verfügung stehen. Frau Toft wird noch einmal den Aufsichtsplan aufstellen. Wer sich zur Aufsicht eintragen und einen Termin vereinbaren möchte, wende sich an Frau Inga-Martina Toft. Bitte nutzen Sie hierzu unser Kontaktformular.
Die Aufsicht in der Gedenkstätte ist eine sehr attraktive Aufgabe, man lernt nicht nur selber viel, sondern auch die Kontakte und Gespräche mit Besuchern können sehr anregend und interessant sein: Ab April an Sonn- und Feiertagen zwischen 11.00  und 17.00 Uhr! 

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Text und Fotos: Jürgen Gill

 

 

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Trägerverein

 

 

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Trägerverein der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch e.V.

 

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Homepage der KZ-Gedenkstätte: http://www.kz-kaltenkirchen.de

Vorsitzende: Uta Körby

 

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Konto: 250 276 20, Kreissparkasse Südholstein (BLZ 230 510 30)

 

Kontakt:

E-Mail zum Trägerverein (Jürgen Gill) oder zum Webmaster der Homepage (Jörn Wommelsdorff):
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Telefon (mit Anrufbeantworter) im Dokumentenhaus: 04191 / 72 34 28

 

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