Newsletter
KZ-Gedenkstätte
Kaltenkirchen in Springhirsch
Nr. 37 vom 21.Januar 2007
Fundament
für den zweiten Container gelegt
Veranstaltung
am 27. Januar 2007
Eine Online-Version dieses Newsletters finden Sie hier.
1. Rückschau auf das Jahr 2006
Im Anhang finden Sie eine von Uta Körby verfasste Rückschau auf das Jahr 2006. Darin werden die Schwerpunkte unserer Gedenkstättenarbeit im vergangen Jahr sowie ein Ausblick auf das Jahr 2007 dargestellt. Online kann das Word-Dokument hier (Microsoft Word) oder hier (PDF) aufgerufen werden.
2. Fundament für den zweiten Container gelegt
Die
Tiefbaufirma "Fock" hat als Spendenleistung das Fundament für den zweiten
Container gelegt. Zwei trockene milde Wintertage wurden genutzt. Jürgen Fock:
"Jetzt kann der Container kommen!"
3. Veranstaltung am 27. Januar 2007
Am Samstag, 27. Januar 2007 um 16.00 Uhr im Rathaus der Stadt Kaltenkirchen – Ratssaal – referiert Prof. Dr. Matthias Pfüller zu dem Thema: “Bedeutung kleiner Gedenkstätten als Lernort.“ Vor 62 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Die kleinen und die großen Gedenkstätten in Deutschland nehmen dieses Ereignis zum Anlass, in öffentlichen Veranstaltungen daran zu gedenken und gleichzeitig aktuelle Fragen der Erinnerungskultur zu diskutieren. Dem schließt sich auch die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen an.
Der Trägerverein freut sich, Prof. Dr. Matthias Pfüller als Referenten für die Gedenkveranstaltung gewonnen und den Ratssaal des Kaltenkirchener Rathauses als Veranstaltungsort bekommen zu haben.
Der Vortrag von Prof. Pfüller beschäftigt sich mit grundsätzlichen Fragen der pädagogischen Bedeutung und Arbeit von Gedenkstätten. Da die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen nach der Errichtung eines zweiten Containers und mit dem Aufbau einer neuen Ausstellung in eine neue Phase eintritt, stehen Anregungen für Orientierung, Zielsetzung und Schwerpunktbildung der zukünftigen Arbeit in Kaltenkirchen auf der Tagesordnung. Prof. Pfüller von der Hochschule Mittweida ist Leiter eines Projektes „Politische Memoriale - Gedenkstättenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern“ und kann über die heutige Erinnerungskultur in dem neuen Bundesland berichten, das zwar nach über vierzigjähriger DDR-Erfahrung über andere Vorbedingungen verfügt, uns aber interessante Aspekte bieten kann.
Welche Chancen haben regionale Gedenkstätten, Jugendlichen, Schülern und Bürgern die Auseinandersetzung mit der NS-Herrschaft zu ermöglichen? Was können kleine Gedenkstätten an Bildungsarbeit als Lernort der Geschichte leisten? Was können sie gegen eine Ausbreitung von rechtsradikalem Gedankengut unter Jugendlichen tun? Wie wichtig sind sie auch in Zukunft noch als Erinnerungs-, Gedenk- und Begegnungsorte?
Der Bürgermeister der Stadt Kaltenkirchen Stefan Sünwoldt als Hausherr des Ratssaales und der Kreispräsident Tiemann des Kreises Pinneberg werden Grußworte sprechen.
Im Anschluss an den Vortrag erhoffen wir uns eine lebhafte Diskussion über die Zukunft und Chancen von Gedenkstätten. Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen. Wir hoffen, dass viele Bürger kommen werden und die Gelegenheit von Kontakten und Gesprächen nutzen.
Der Eintritt ist frei!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Trägerverein
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Trägerverein der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch e.V.
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Homepage der KZ-Gedenkstätte: http://www.kz-kaltenkirchen.de
Vorsitzende: Uta Körby
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Konto: 250 276 20, Kreissparkasse Südholstein (BLZ 230 510 30)
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(Jürgen Gill) oder zum Webmaster der Homepage (Jörn Wommelsdorff):
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