Newsletter
KZ-Gedenkstätte
Kaltenkirchen in Springhirsch
Nr. 29 vom 30. März 2006
Jubiläumsveranstaltung am 7. Mai 2006
Platz
für den zweiten Container
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1. Jubiläumsveranstaltung am 7. Mai 2006:
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Trägervereins am Sonntag, den 7. Mai 2006 um 11.00 Uhr im Dokumentenhaus in Springhirsch, soll die zehnjährige Geschichte der Entwicklung der KZ-Gedenkstätte rekapituliert werden. Denn die konkreten Anfänge reichen in das Jahr 1996 zurück, als ein Bagger die Fundamentruinen der Latrinen- und Waschbaracke des KZ-Außenkommandos freilegte. Es wurden die wichtigsten Mitarbeiter der ersten Stunde eingeladen. Dazu gehören der damalige Student Oliver Gemballa und die damalige Studentin Maren Grimm. Sie besitzen umfangreiches Film- und Fotomaterial aus dieser Anfangszeit, das sie auf der Jubiläumsveranstaltung einem breiten Publikum vorstellen wollen. Wir freuen uns sehr darauf.
2. Durchforstung des Geländes:
Kürzlich hat die Flughafengesellschaft das Gedenkstättengelände durchforsten lassen. Die Flughafengesellschaft HH – SH ist Eigentümerin des Grundstückes. Abgestorbene und zu dicht beieinander stehende Bäume wurden gefällt. Deshalb sieht zur Zeit die Außenanlage ziemlich zerzaust aus. Deshalb hat unsere Ein-Euro-Kraft, Herr Finnern, viel mit Aufräumarbeiten zu tun. Wegen der ungewöhnlichen Schnee- und Winterlage im März konnte er die Äste und Stämme, die z. T. auf dem Rundweg liegen, noch nicht beseitigen. Jetzt hoffen wir auf Frühlingswetter.
3. Platz für den zweiten Container:
Die
Flughafengesellschaft hat uns einen großen Bereich des nördlich angrenzenden
Geländes überlassen. Dazu hat sie den Knick auf der Höhe des Dokumentenhauses
um über 25 m nach Norden verschieben lassen und eine großzügig bemessene ebene
Fläche für den zweiten Container frei gemacht. Damit sind jetzt alle
technischen und bürokratischen Hindernisse für das Projekt beseitigt. „Nur“ die
Finanzierung steht noch nicht.
Foto: Verschobener Knick und Platz für den zweiten Container
4. Dringend gesucht: Sponsoren:
In diesen Wochen hat der Trägerverein eine groß angelegte Sponsorenkampagne gestartet. Auf einem ansehnlich gestalteten Flugblatt wurde die Dringlichkeit der Einrichtung eines Schulungs- und Versammlungsraumes dargestellt und an einheimische Firmen, die mit der Gedenkstätte auf irgendeine Weise verbunden waren oder sind, die Bitte übermittelt, sich durch eine namhafte Spende an dem Projekt zu beteiligen. Als Anreiz heißt es im Flugblatt: „Zu vergeben: Werbeplatz an einer Wand des zweiten Containers“. Wir sind auf die Resonanz gespannt.
5. Antrag an die Stadt Quickborn:
Die Vorsitzende des Trägervereins, Uta Körby, hat an die Stadt Quickborn einen „Antrag auf Zuwendung von Projektmitteln für einen Schulungsraum auf der Gedenkstätte“ gestellt. Auf einer Sitzung des zuständigen Ausschusses am 25.04.06 soll er behandelt werden. Es bestehen gute Aussichten auf eine freundliche Entscheidung, weil die Mehrheit der Stadtvertretung seiner Zeit ihre Ablehnung der Mitgliedschaft im Trägerverein so begründet hatte: Eine dauerhafte Verpflichtung der Stadt als Mitglied im Trägerverein könne Quickborn zwar nicht eingehen, aber einzelne Projekte würde man gerne unterstützen.
In diesen Tagen organisieren die Ev. Luth. Kirchengemeinde Kaltenkirchen und die Kath. Kirchengemeinde Kaltenkirchen/Bad Bramstedt einen ökumenischen Kreuzgang zur KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen. Über dieses Zeichen der Verbundenheit mit den Anliegen der Erinnerung, des Gedenkens, der Trauer und des Mahnens freuen wir uns sehr und bieten jede Unterstützung an.
In
letzter Zeit haben sich die Besuche der Gedenkstätte durch Gruppen und
Schulklassen erfreulich weiter intensiviert. Soldaten der Marineschule Plön und
mehrere Schulklassen nahmen die Gelegenheit wahr sich zu informieren. Das freut
uns sehr. Mit Dr. Gerhard Hoch, der jüngst seinen 83-igsten Geburtstag feierte,
haben wir einen Referenten zu bieten, der mit seiner Lebensgeschichte nach wie
vor Schülerinnen und Schüler zu fesseln und nachdenklich zu machen versteht.
Wir hoffen, dass er noch lange bei guter Gesundheit bleibt und der
Gedenkstätte, die er initiiert hat, zur Verfügung steht.
Das nördlich an die Gedenkstätte angrenzende Ackergelände, das der Flughafengesellschaft gehört und bisher von Pächtern mit wechselnden Feldfrüchten bestellt worden war, soll als Laubmischwald aufgeforstet werden. Dazu wird am 23.04.06 eine Pflanzaktion stattfinden, der voraussichtlich auch der Ministerpräsident von SH, Peter Harry Carstensen, beiwohnen will. Übrigens: Die aufzuforstende Fläche gehört zu dem Gebiet, das die Landesregierung als FFH-Gebietsvorschlag nach Brüssel gemeldet hat.
Text und Fotos: Jürgen Gill
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Trägerverein
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Trägerverein der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch e.V.
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Homepage der KZ-Gedenkstätte: http://www.kz-kaltenkirchen.de
Vorsitzende: Uta Körby
Bankverbindung:
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Kontakt:
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(Jürgen Gill) oder zum Webmaster der Homepage (Jörn Wommelsdorff):
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