Newsletter
KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch
Nr. 25 vom 7. November 2005

 

 

* In eigener Sache

* Entwicklung der Besucherzahlen

* Baugenehmigung des Kreises Segeberg

* Aufsicht im Winter

* Arbeitsgruppe

 Volkstrauertag

 Gespräch mit Bürgermeister Sünwoldt

 

 

Eine Online-Version dieses Newsletters finden Sie hier.

 

 

 

1. In eigener Sache:

Seit dem Sommer 2003 erscheint der Newsletter des Trägervereins in regelmäßigen Abständen. Wir freuen uns, heute die fünfundzwanzigste Ausgabe präsentieren zu können. Wir berichteten über unsere Arbeit, über die Fortschritte der Gedenkstätte, über besondere Ereignisse und Vorhaben. Wir haben damit, wie wir hoffen, den inzwischen fast hundert Beziehern ein lebendiges Bild von der Entwicklung der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen übermittelt. In diesem Jahr hatte diese Entwicklung ein gewisses Plateau erreicht, auf das wir stolz sein konnten, aber das zugleich auch einen vorübergehenden Stillstand bedeutete. Ursache dafür war, dass die Europäische Kommission den Zuschuss für den geplanten Schulungsraum in diesem Jahr nicht bewilligte und das Vorhaben ins nächste Jahr verschoben werden musste. Jetzt kommt aber mit der Erneuerung und Befestigung des Parkplatzes die Entwicklung wieder in Gang. Die Arbeiten werden noch im November beginnen. - Den Beziehern des Newsletter danken wir für ihre Treue.

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2. Entwicklung der Besucherzahlen:

Bis Ende Oktober konnten wir an Sonn- und Feiertagen das Dokumentenhaus geöffnet halten. Im Schnitt kamen an den Sonntagen 25 bis 30 Besucher. Auch an den Werktagen wurde die Gedenkstätte von vielen Besuchern frequentiert. Das konnten wir an der Zahl der Rundgangsfaltblätter ablesen, die einem Infokasten entnommen wurden, im Schnitt fast 30 Exemplare pro Woche. Das große und auffällige Hinweisschild an der B4 lockte zahlreiche Besucher herein. Außerdem erhielt die Gedenkstätte häufig angemeldeten Besuch, zuletzt Schulklassen aus Schenefeld, der Kirchenvorstand Uetersen und der Kreispräsident von Pinneberg, Herr Tiemann, der für den 27.01.06 eine gemeinsame Veranstaltung des Kreistages Pinnberg mit dem Trägerverein vorschlug.

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3. Baugenehmigung des Kreises Segeberg:

Für die Aufstellung eines zweiten Containers zur Einrichtung eines Schulungsraumes hat der Kreis seine Genehmigung erteilt. Da eine Versetzung des von uns angelegten Knickwalles notwendig ist, musste die Untere Landschaftspflegebehörde ihre Zustimmung abgeben. Da mit der Verlegung zugleich auch eine Verlängerung des Knickwalles verbunden ist, gab es keine Hürde. Wir danken dem Architekten Jens Olaf Nuckel für seine unentgeltliche Hilfe. Weil jetzt alle baurechtlichen Hindernisse beseitigt sind, kann das Projekt „Schulungsraum“ im nächsten Jahr starten, wenn aus Brüssel grünes Licht für einen Zuschuss erfolgt.

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4. Aufsicht im Winter:

Zurzeit bemüht sich die VHS-Kaltenkirchen für uns darum, jemanden aus ihren Kursen im Winterhalbjahr als Aufsicht im Dokumentenhaus der Gedenkstätte zu gewinnen. Letztes Jahr konnte Frau Riebe vom 1. Dez. 2004 bis Ende Feb. 2005 sehr erfolgreich im Dokumentenhaus Dienst tun. Unter der Woche von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr öffnete sie für Besucher das Dokumentenhaus und leistete Büroarbeiten. Es wäre ein Traum, auch in diesem Jahr wieder eine ähnlich zuverlässige Person zu bekommen.

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5. Arbeitsgruppe:

Am 4. November traf sich die Arbeitsgruppe des Trägervereins im Dokumentenhaus, um mit der Grundsatzdebatte über die inhaltliche Orientierung der Gedenkarbeit zu beginnen. Es ging um die eigene Standortbestimmung im Zusammenhang der Gedenkarbeit auf europäischer Ebene. Hierzu entwarf unsere Vorsitzende Uta Körby ein Konzept, das die Arbeit der Gruppe strukturieren soll. Am Ende der Arbeit wird ein Ergebnis formuliert, das interessierten Personen und Kreisen zur Verfügung gestellt werden und zukünftig unsere pädagogische Leitlinie hier vor Ort sichtbar machen soll.

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6. Volkstrauertag:

Die Öffentlichkeit ist eingeladen, am 13. Nov. 2005, dem Volkstrauertag, sich zu einer Gedenkwanderung um 14.00 Uhr in der KZ-Gedenkstätte in Springhirsch an der B4 zu treffen. Die Wanderung geht durch das Übungsgelände der Bundeswehr zur Gräberstätte Moorkaten. Hier werden Windlichter angezündet und an den Grabsteinen niedergelegt. Die Teilnehmer werden gebeten, Windlichter oder Kerzen mitzubringen. Der Trägerverein wird im Bedarfsfalle welche zur Verfügung stellen. Danach geht die Gedenkgruppe zur nahebefindlichen Hinrichtungsstätte Fred Göttner, um dort Blumen abzulegen. Dr. Gerhard Hoch wird die Teilnehmer über Hintergründe und Geschichte informieren. Der Trägerverein würde sich über eine rege Teilnahme an der Gedenkveranstaltung freuen, die gegen 16.30 Uhr beendet sein soll.    

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7. Gespräch mit Bürgermeister Sünwoldt:

Mitte November ist ein fester Termin mit dem Kaltenkirchener Bürgermeister Sünwoldt vereinbart worden. Es soll u. a. über die zukünftige Nutzung des Übungsplatzgeländes der Bundeswehr gesprochen werden, der unmittelbar neben der Gedenkstätte liegt. Wie zu hören war, wird das Übungsgelände, in dem sich interessante Biotope entwickelt haben, von der Bundeswehr aufgegeben. Das Gebiet steht zum Verkauf an. Da der Trägerverein beabsichtigt, zur Erinnerung an das „Sterbelager“ Heidkaten eine Gedenktafel aufzustellen und diese zusammen mit ihrer Zuwegung das jetzige Bundeswehrgelände berührt, ist es von Interesse mitzuwirken, wer zukünftig Nutzer des Gebietes sein wird. Welche Rolle dabei die Stadt Kaltenkirchen spielen kann, soll ausgelotet werden. 

 

Diese Waldlichtung in Moorkaten wurde am 5. Sept. 1941 zur Hinrichtungsstätte für den Luftwaffenunteroffizier Fred Göttner – hingerichtet wegen einer Schreibmaschine.

 

Diese Waldlichtung in Moorkaten wurde am 5. Sept. 1941 zur Hinrichtungsstätte für den Luftwaffenunteroffizier Fred Göttner – hingerichtet wegen einer Schreibmaschine.

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Text und Foto: Jürgen Gill

 

 

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Trägerverein

 

 

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Trägerverein der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch e.V.

 

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Homepage der KZ-Gedenkstätte: http://www.kz-kaltenkirchen.de

Vorsitzende: Uta Körby

 

Bankverbindung:

Konto: 250 276 20, Kreissparkasse Südholstein (BLZ 230 510 30)

 

Kontakt:

E-Mail zum Trägerverein (Jürgen Gill) oder zum Webmaster der Homepage (Jörn Wommelsdorff):
Bitte nutzen Sie unser
Kontaktformular auf unserer Homepage http://www.kz-kaltenkirchen.de
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Telefon (mit Anrufbeantworter) im Dokumentenhaus: 04191 / 72 34 28

 

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