Newsletter
KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch
Nr. 16 vom 30. November 2004

 

 

* ABM-Kräfte verabschiedet

* Aufsicht auch im Winterhalbjahr

* Zweites Gebäude

* Schild an der B4

* Öffentliche Aufmerksamkeit

 Kirchenkonzert am 16.4.05

 

 

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1. ABM-Kräfte verabschiedet

Marco Ahlrichs und Michael Bauscher sind von den Vorstandsmitgliedern des Trägerverein mit einer kleinen Aufmerksamkeit und einem herzlichen Dank verabschiedet worden. Dank ihrer Arbeit kann sich die KZ-Gedenkstätte heute in einem ausgezeichneten Zustand präsentieren.

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2. Aufsicht auch im Winterhalbjahr

Wir freuen uns, das Dokumentenhaus auch im Winter an Wochentagen für Besucher öffnen zu können. In Zusammenarbeit mit der VHS-Kaltenkirchen ist es gelungen, Frau Riebe für den Aufsichtsposten zu gewinnen. Vom 1. Dezember an, montags bis freitags 8.00 – 15.00 Uhr können Besucher sich im Dokumentenhaus über das ehemalige Lager, seine Vor- und Nachgeschichte informieren. Frau Riebe wird sich in den ersten Dezembertagen vor Ort einarbeiten und sich selber eingehend sachkundig machen. Hoffen wir, dass ihr die Zeit dort draußen nicht zu lang wird. Vielleicht unterstützen sie dabei auch einige Newsletterbezieher durch ihren Besuch der Gedenkstätte. Wir werden unverzüglich in der örtlichen Presse die Werbetrommel rühren.

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3. Zweites Gebäude

Der Vorstand des Trägervereins hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit seinen Wünschen für 2005 beschäftigt. Allgemein herrscht die Auffassung, dass ein zweites Gebäude mit Sozialraum (für Arbeitskräfte im Sommerhalbjahr) und besonders mit einem Schulungsraum für Schulklassen und größere Besuchergruppen errichtet werden sollte. Damit wäre das Dokumentenhaus in seiner eigentlichen  Bestimmung wesentlich entlastet. Die Aufstellung eines oder mehrer kombinierter Container passend zum Dokumentenhaus ist die eine Überlegung. Die andere Überlegung wäre ein in Größe, Farbe und Form passendes Holzhaus, eine erheblich kostengünstigere Variante. Der Vorstand hat beschlossen, Angebote zu beiden Vorstellungen einzuholen.

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4. Schild an der B4

In den nächsten Tagen wird ein für die Autofahrer deutlich sichtbares Hinweisschild auf die KZ-Gedenkstätte aufgestellt. Es enthält große schwarze Buchstaben auf weißem Hintergrund. Das jetzt vorhandene kleinere Schild wird bleiben. Die Ergänzung erfolgt, weil viele Besucher uns erklärten, oft schon an dem schlichten Schild vorbeigefahren zu sein. Sie haben es zu spät wahrgenommen, um noch anhalten und einbiegen zu können. Wir hoffen, dass unser neues Schild von den Autofahrern aus größerer Entfernung  rechtzeitig gelesen werden kann. Dem neuen Schild kann der Zusatz „geöffnet“ angehängt werden.

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5. Öffentliche Aufmerksamkeit

Dr. hc. Gerhard HochDie Verleihung der Ehrendoktorwürde an Dr. Phil. h.c. Gerhard Hoch hat in der Presse große Aufmerksamkeit erfahren. Damit ist auch die KZ-Gedenkstätte, die es ohne Dr. Hoch nicht gäbe, einen Riesenschritt vorangekommen. Mit dieser Auszeichnung und Anerkennung wird ihre Verankerung im öffentlichen Bewusstsein gefördert. Die pädagogische und informierende Arbeit der Gedenkstätte wird damit wesentlich erleichtert. Wir stellen mit Freude fest, wie durch die unterstützende örtliche Presse inzwischen ein Klima erreicht wurde, das uns viele bisher verschlossene Ohren geöffnet hat.


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6. Kirchenkonzert am 16.4.05

Pastor Ernst Szymanowski Am Tag der Evakuierung des KZ-Außenlagers Kaltenkirchen, das genau vor 60 Jahren angesichts der herannahenden Engländer geräumt worden war, findet in der Kaltenkirchener Kirche am 16. April 2005 ein Konzert statt. Der Trägerverein der KZ-Gedenkstätte und die Kaltenkirchener Kirchengemeinde treten als gemeinsame Veranstalter auf. Das bietet für die Kaltenkirchener Kirchengemeinde die Gelegenheit, sich öffentlich mit ihrem ehemaligen Pastor Ernst Szymanowski auseinanderzusetzen. Szymanowski, damals Hassprediger und Wegbereiter für braunes Gedankengut in Kaltenkirchen, verwirklichte später im besetzten Osten als Massenmörder seine braunen Theorien. Der dunkle Fleck in der Kaltenkirchener Kirchengeschichte  ist nicht durch Wegschneiden zu beseitigen. Das Loch zieht die Aufmerksamkeit umso stärker auf sich. Die moderne Medizin heilt Phobien nicht durch Vermeiden, sondern durch Konfrontation mit dem Objekt der Angst.

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Text: Jürgen Gill

Foto zu 5): Jörn Wommelsdorff

 

 

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Trägerverein

 

 

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Trägerverein der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch e.V.

 

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Homepage der KZ-Gedenkstätte: http://www.kz-kaltenkirchen.de

Vorsitzender: Dr. hc. Gerhard Hoch

 

Bankverbindung:

Konto: 250 276 20, Kreissparkasse Südholstein (BLZ 230 510 30)

 

Kontakt:

E-Mail zum Trägerverein (Jürgen Gill) oder zum Webmaster der Homepage (Jörn Wommelsdorff):
Bitte nutzen Sie unser
Kontaktformular auf unserer Homepage http://www.kz-kaltenkirchen.de
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Telefon (mit Anrufbeantworter) im Dokumentenhaus: 04191 / 72 34 28

 

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