Newsletter
KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch
Nr. 10 vom 28. April 2004

 

 

* Termine

* Overhead-Projektor

* Die Polizei

* Öffnungszeiten

* „Sterbe-Lager“

 Gedenktafel

 

 

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1. Termine:

•Auf die Jahreshauptversammlung am 8. Mai um 15.00 Uhr sei noch einmal hingewiesen. Danach um 16.30 Uhr beginnt eine öffentliche Veranstaltung: Zunächst die Niederlegung der beschrifteten Steine durch die Teilnehmer, anschließend die Gedenkwanderung zum Ort des „Sterbe-Lagers“ in Heidkaten.

•Am Mittwoch, den 12. Mai, besuchen 25 Schüler einer 9. Realschulklasse der Marschwegschule in Kaltenkirchen die Gedenkstätte. Damit beginnt wieder die Saison der Schülerbesuche unserer Patenschulen.

•Am Sonnabend, den 15. Mai um 12.00 Uhr hat sich eine Radfahrergruppe aus Henstedt-Rhen zum Besuch der Gedenkstätte angemeldet. Der Landfrauenverein aus Nützen wünscht  Anfang Juni eine Führung durch die Gedenkstätte. Die beiden Gruppen seien hier beispielhaft für die vielen Gruppen erwähnt, die in nächster Zeit die Gedenkstätte besuchen werden.

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2. Overhead-Projektor:

Die Stadt Kaltenkirchen hat dem Trägerverein ein Overhead-Projektor kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit können die Informationsveranstaltungen im Dokumentenhaus anschaulicher durchgeführt werden.

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3. Die Polizei:

Am Tage und regelmäßig auch nachts schaut eine Polizeistreife vorbei und inspiziert eingehend das Gedenkstättengelände, ob alles in Ordnung ist. Vielleicht ist dieser erhöhten Aufmerksamkeit zu verdanken, dass seit dem letzten Anschlag Ende März sich keine weiteren Vorfälle ereignet haben.

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4. Öffnungszeiten:

An Sonn- und Feiertagen von 11.00 bis 17.00 Uhr ist das Dokumentenhaus seit Anfang April für Besucher geöffnet. Die Besucherzahlen haben sich bisher gut entwickelt. Allein am Karfreitag haben 31 Personen das Dokumentenhaus aufgesucht. Für eine mögliche Ausweitung der Öffnungszeiten stehen die Zeichen gut. Hierauf soll im nächsten Newsletter näher eingegangen werden.

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5. „Sterbe-Lager“:

Das Erweiterte Krankenrevier des Stammlagers XA Schleswig, Zweiglager Heidkaten, so die damalig offizielle Bezeichnung des „Sterbe-Lagers“ für sowjetische Kriegsgefangene, das in Heidkaten bei Kaltenkirchen von 1941 bis 1944 bestanden hatte, dürfte vermutlich für mehr als 1000 sowjetische Kriegsgefangene die Endstation gewesen sein. Makaberweise hieß die Station, an der die kranken Kriegsgefangenen aus den Wagons  geladen wurden, „Hoffnung“, der Bahnhof „Alveslohe-Hoffnung“. In einem Bericht an das Gaupropagandaamt in Kiel wurde die Situation so beschrieben (18.12.1941): „Die eintreffenden Bolschewisten (sind) nur zum geringen Teil einsatzfähig... Alle hier eintreffenden sowjetischen Kriegsgefangenen sind vollkommen verhungert und können sich zum Teil nicht mehr mit eigener Kraft vorwärts bewegen...Wenn man sie schon sterben lassen will, so soll man dies in den großen Sammellagern tun. Den Gemeinden erwächst alleine schon daraus, dass überall Beerdigungsplätze beschafft werden müssen, erheblicher Schaden.“ (LAS Abt. 454 Nr.4)

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6. Gedenktafel:

Der Trägerverein ist auf einem guten Weg, an der Stelle, wo die Entlausungsanstalt des „Sterbe-Lagers“ sich befunden hatte, eine  Gedenktafel  aufzustellen, die an die Leiden der sowjetischen Kriegsgefangenen und an die vielen Toten  erinnern soll. Hierher wird auch am 8.Mai die geplante Gedenkwanderung gehen. 

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Text: Jürgen Gill

 

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Trägerverein

 

 

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Trägerverein der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch e.V.

 

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Homepage der KZ-Gedenkstätte: http://www.kz-kaltenkirchen.de

Vorsitzender: Gerhard Hoch

 

Bankverbindung:

Konto: 250 276 20, Kreissparkasse Segeberg (BLZ 230 510 30)

 

E-Mail-Kontakt:

Zum Trägerverein (Jürgen Gill) oder zum Webmaster der Homepage (Jörn Wommelsdorff):
Bitte nutzen Sie unser
Kontaktformular auf unserer Homepage http://www.kz-kaltenkirchen.de
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