Der neue Bürgermeister von Kaltenkirchen besucht die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen

(04.07.2005) Der Bürgermeister von Kaltenkirchen, Stefan Sünwoldt, besuchte mit zwei Abteilungsleiterinnen der Stadtverwaltung die KZ-Gedenkstätte in Springhirsch, um sich ein Bild von der Anlage, dem historischen Hintergrund des ehemaligen KZ-Außenkommandos und der Intention der Gedenkstätte zu machen. Dr. Gerhard Hoch, Ehrenvorsitzender des Trägervereins, Jürgen Gill, stellvertretender Vorsitzende und Jürgen Fock, zuständig für die Instandhaltung der Außenanlage, führten den Bürgermeister über die Gedenkstätte. Der zeigte sich beeindruckt von der Anstrengung des Trägervereins, die Erinnerung an das vergangene Unrecht wach zu halten und betroffen von den Zuständen im Kaltenkirchener KZ-Lager zwischen Sommer ´44 und Frühjahr ´45.
Pressemitteilung vom 4. Juli 2005

 

Großzügige Spende der Stiftung der Kreissparkasse Südholstein

(24.06.2005) Die Stiftung der Kreissparkasse im Kreis Segeberg stiftete dem Trägerverein aus Stiftungsmitteln 1.500 Euro für die Anschaffung eines Notebooks und eines Farblaserdruckers. Der Trägerverein lädt anlässlich der Einweihung der Geräte zu einem Pressetermin am Di., den 28.06.05, um 16.00 Uhr ins Dokumentenhaus in Springhirsch ein. Der Trägerverein freut sich über diese großzügige Spende, weil nunmehr das Dokumentenhaus für seine pädagogische Erinnerungsarbeit komplett ausgerüstet ist. Er dankt der Stiftung für ihre Unterstützung seiner Arbeit sehr herzlich.
Pressemitteilung vom 24. Juni 2005

 

Uta Körby erste Vorsitzende - Dr. Gerhard Hoch Ehrenvorsitzender

(21.06.2005) Die Mitglieder des Trägervereins KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen haben einen neuen Vorstand gewählt. Dr. Gerhard Hoch hat seinen Vorsitz abgegeben. Er will sich jetzt voll auf seine historische Forschungsarbeit konzentrieren. Er wird aber als Ehrenvorsitzender dem Trägerverein, den es ohne ihn nicht gäbe, als Berater und Ideengeber verbunden bleiben. Uta Körby, Sonderschullehrerin in Barmstedt, die von der ersten Stunde an im Trägerverein, zunächst als Schriftführerin und zuletzt als stellvertretende Vorsitzende, mitgearbeitet hatte, wurde einstimmig zur ersten Vorsitzenden gewählt. Bis auf einen Neuen haben alle Neugewählten schon im alten Vorstand Ämter innegehabt, so dass ein bruchloser Übergang und die Weiterarbeit im Sinne des ausgeschiedenen Vorsitzenden Dr. Hoch gewährleistet ist.
Pressemitteilung vom 21. Juni 2005

 

Abschied des ersten Vorsitzenden Dr. Gerhard Hoch

(07.06.05) Am Sonntag, den 19.06.05, um 11.00 Uhr findet an der Gedenkstätte in Springhirsch die Jahreshauptversammlung des Trägervereins KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch e.V. statt. Auf dieser Mitgliederversammlung wird der erste Vorsitzende, Dr. Gerhard Hoch, sein Amt aus Altersgründen niederlegen. Der gesamte Vorstand muss von den Mitgliedern neu gewählt werden.
Zur Ehrung des zu verabschiedenden Vorsitzenden werden u.a. der ehemalige Bürgermeister von Kaltenkirchen, Ingo Zobel, und der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär, Franz Thönnes, einige Worte auf der Versammlung sprechen.
Pressemitteilung vom 7. Juni 2005

 

Mit dem Rad an die Stätte eines Verbrechens

(08.05.05) In der Nacht vom 3. zum 4. Mai 1945 ermordete eine SS-Einheit in Kampen ohne erkennbaren Anlass zehn serbische Zwangsarbeiter durch Schüsse in Kopf und Hals.

Die etwa 16 Mann starke Gruppe der Serben lebte seit 1941 in einer Unterkunft in Kampen und arbeitete auf Bauernhöfen in der Umgebung. Sie konnten sich frei bewegen und kehrten jeden Abend nach der Arbeit in ihre Unterkunft zurück. Am Abend des 3. Mai 1945 herrschte eine gespenstische Atmosphäre. Den ganzen Tag über war auf den Straßen lebhafter Verkehr gewesen. Deutsche Soldaten auf dem Rückzug, sich absetzende SS-Einheiten und fliehende Nazigrößen hatten die Straßen belebt. Nun war Ruhe eingekehrt, eine ungewöhnliche Stille breitete sich aus, als hielte jedermann den Atem an, so kurz vor dem Eintreffen der Engländer. Eine aus Hamburg gekommene SS-Einheit hatte sich in der Nähe zur Übernachtung niedergelassen. Gegen 22.00 Uhr betraten sie die Unterkunft der Serben und griffen sich jeweils zwei von ihnen heraus, entfernten sich mit ihnen etwa 300 Meter und erschossen sie. Das ging so Zug um Zug, bis schließlich die noch verbliebenen Serben zu fliehen versuchten. Zwei von ihnen wurden dabei erschossen, vieren gelang die Flucht. Von einem ist überliefert, dass Bauer Möller ihn auf dem Dachboden verstecken konnte. Ein anderer hatte an der Mordstelle nur eine Fleischwunde erhalten und sich tot gestellt. Er überlebte verletzt und war später ein wichtiger Zeuge der Mordtat.
Pressemitteilung vom 8. Mai 2005

 

Neue Öffnungszeiten der KZ-Gedenkstätte

(08.05.05) Seit Anfang Mai ist die Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch auch wochentags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Ausgenommen sind der Montag und der Freitag. An den Wochenenden können wir das Dokumentenhaus für Besucher ebenfalls öffnen, und zwar an den Sonnabenden von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr und an den Sonn- und Feiertagen von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Auch außerhalb dieser Öffnungszeiten ist das Gelände der Gedenkstätte jederzeit zugänglich. Ein Faltblatt, das den Rundgang erläutert, kann einem Infokasten entnommen werden. Im Dokumentenhaus steht zu seinen Öffnungszeiten eine Aufsicht zur Verfügung, die Fragen gerne beantwortet. Außerdem befindet sich hier eine umfangreiche Ausstellung, die über die Vorgeschichte des ehemaligen KZ-Lagers, über das das Lager selber, seinen Alltag und seine Bedeutung, und über die Nachkriegsgeschichte des Lagers informiert. Man kann Bücher, den Katalog der Ausstellung und vielfältige Schriften erwerben. Der Trägerverein lädt herzlich zu einem Besuch der KZ-Gedenkstätte ein.
Pressemitteilung vom 8. Mai 2005

 

Absage der Angress-Veranstaltung

(06.05.05) Zu unserem großen Bedauern teilt uns jetzt Prof. Dr. Werner Angress mit, dass er erkrankt ist und am Donnerstag, den 12.5.05, nicht kommen kann. Damit müssen wir die Veranstaltung im Kaminzimmer des Bürgerhauses Kaltenkirchen, die um 19.00 Uhr stattfinden sollte, absagen.
Pressemitteilung vom 6. Mai 2005

 

Drei, die das KZ-Außenkommando Kaltenkirchen überlebt haben

(05.05.05) Eine große Gruppe Franzosen, 48 Personen, besuchten Anfang Mai die Gräberstätte Moorkaten und die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch. Unter ihnen befanden sich drei ehemalige Häftlinge des Kaltenkirchener KZ-Lagers, Paul Krattinger, Roger Remond und Piere Vigne. Auf der Gedenkstätte, das einen Eindruck von der Beschaffenheit des ehemaligen Lagers gibt, wurden sie von ihren Erinnerungen überwältigt. Sie erzählten von ihren schrecklichen Erlebnissen. Vor den Gedenksteinen standen sie lange. Unter den beschrifteten Steinen entdeckten sie Namen verstorbener Kameraden.
Pressemitteilung vom 5. Mai 2005

 

Prof. Dr. Werner Angress als Zeitzeuge im Bürgerhaus Kaltenkirchen

- Nachtrag vom 06.05.05: Die Veranstaltung musste krankheitsbedingt abgesagt werden -

(28.04.05) Prof. Dr. Werner Agress aus Berlin besucht auf Einladung des Trägervereins KZ-Gedenkstätte die Städte Kaltenkirchen und Barmstedt. Am 12. und am 13. Mai spricht er als Zeitzeuge vormittags mit Schülern aus Kaltenkirchen bzw. aus Barmstedt. Am Donnerstagabend, den 12.05.05, um 19.00 Uhr steht er den Bürgern zu einem Kamingespräch im Kaminzimmer des Bürgerhauses Kaltenkirchen als Zeitzeuge und Buchautor zur Verfügung.
Pressemitteilung vom 28. April 2005

 

Der ehemalige KZ-Häftling Roger Remond aus Frankreich in Kaltenkirchen

(27.04.05)Am Donnerstag, den 5. Mai 2005, besucht Roger Remond mit seiner Familie Kaltenkirchen. Als KZ-Häftling im KZ-Außenlager Kaltenkirchen verbrachte Roger Remond im Winter 44/45 schlimme Monate. Er überlebte. Sieben Kameraden aus seinem Dorf in Frankreich überlebten die KZ-Haftbedingungen nicht.
Pressemitteilung vom 27. April 2005

 

Fahrradtour zum Gedenken an zehn ermordete Serben

(26.04.05) In den Abendstunden des 3. Mai 1945 erschoss ohne den geringsten Anlass eine SS-Einheit in Kampen/Nützen zehn serbische Zwangsarbeiter. Die Serben waren Kriegsgefangene, die seit Jahren in Kampen bei Bauern gearbeitet hatten. Da sie dabei immer fleißig und geschickt zu Werke gingen, erwarben sie sich bei der einheimischen Bevölkerung einen guten Ruf. Die SS-Leute zogen nach dem Verbrechen nach Norden weiter. Untersuchungen nach dem Krieg führten zu keinem Ergebnis. Die Tat blieb ungesühnt.
Pressemitteilung vom 26. April 2005

 

Angehörige eines niederländischen KZ- Opfers in Kaltenkirchen

(18.04.05) Die Nichte und der Neffe von Arie Roders besuchten mit ihren Ehepartnern Kaltenkirchen. Am 2. Januar 1945 war ihr Onkel als KZ-Häftling im Außenlager Kaltenkirchen in Springhirsch an den Entbehrungen und Qualen einer fast zweijährigen Haftzeit gestorben. Bis vor einem Jahr besaß die Familie keinerlei Informationen über das Schicksal ihres Familienangehörigen Arie Roders. Sie wählten für ihren Aufenthalt in Kaltenkirchen den Zeitpunkt, an dem das Gedenkkonzert in der Michaeliskirche Kaltenkirchen stattfand. Sie verbanden mit ihrem Konzertbesuch ein sehr persönliches Anliegen.
Pressemitteilung vom 18. April 2005

 

Großes Gedenkkonzert in der Michaeliskirche Kaltenkirchen

(18.04.05) Da waren sich alle Besucher einig: Das war ein großer Konzertabend. In ihrer Geschichte dürften die Mauern der Michaeliskirche Kaltenkirchen selten Töne solcher Qualität gehört haben. Der Wilsteraner Ausnahme-Organist und Komponist Hartwig Barte-Hanssen hat mit seinem Ensemble in Kaltenkirchen ein Zeichen gesetzt, das in der Geschichte der Kaltenkirchener Kirchengemeinde als ein herausragendes Ereignis die Köpfe und Herzen verändernd weiter wirken wird.
Pressemitteilung vom 18. April 2005

 

Öffnungszeiten des Dokumentenhauses

(11.04.05) Das Dokumentenhaus der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch muss im April an den Wochentagen geschlossen bleiben. Wir bemühen uns in Zusammenarbeit mit der VHS-Kaltenkirchen um eine Werktagsöffnung ab Mai 2005. Doch an den Sonn- und Feiertagen können wir ab sofort von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr das Dokumentenhaus öffnen. Freiwillige Helfer stehen uns zur Verfügung, die an den Sonntagen Aufsicht führen. Trotzdem können wir weitere Helfer gut gebrauchen. Es handelt sich um eine sehr interessante Aufgabe, Besuchern die Ausstellung, das Infomaterial und das Lagermodell zu erläutern. Wer Interesse hat, kann zu uns über unserer E-Mailformular Kontakt aufnehmen.

 

Gedenkkonzert in der Michaeliskirche Kaltenkirchen (Ankündigung)

(01.04.05) Die Ev.Luth. Kirchengemeinde Kaltenkirchen und der Trägerverein KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch e.V. laden die Bürger zu einem Kirchenkonzert 16.04.05 um 19.00 Uhr in der Michaeliskirche Kaltenkirchen ein. Zur Aufführung kommen u.a. zwei Kompositionen des Komponisten Hartwig Barte-Hanssen, "Monumentum" und "Auschwitz-Klage". Der Komponist selber dirigiert sein Streichorchester. Einführende Worte von Propst Stefan Block und Dr. Gerhard Hoch komplettieren das gemeinsame Gedenkkonzert der Kirchengemeinde und des Trägervereins.
Pressemitteilung vom 3. April 2005

 

Öffentliche Führung über die KZ-Gedenkstätte

(08.02.2005) Zur jüngsten öffentlichen Führung über unsere Gedenkstätte erschienen über 50 Besucher. Dr. Gerhard Hoch und Jürgen Gill führten die Besucher in zwei Gruppen über das Gelände. Anschließend trafen sich die interessierten Bürger im Dokumentenhaus, um weitere Informationen anhand der Ausstellung dort zu erhalten und den Videofilm "Vergessene Lager" zu sehen. Das Dokumentenhaus konnte aus Platzgründen nicht alle interessierten Bürger aufnehmen. Viele mussten vertröstet werden, den Film zu einem anderen Zeitpunkt zu sehen. 32 Besucher fanden eine Sitzgelegenheit, einige standen. Dem Vorstand wurde schmerzlich bewusst, wie dringend ein Schulungsraum in einem zweiten Gebäude benötigt wird. Das Projekt der Aufstellung eines zweiten Bürocontainers wird zur Zeit vom Vorstand des Trägervereins intensiv vorangetrieben.

 

Soldaten besuchen die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen

(21.01.2005) 25 Soldaten der Ersten Unteroffiziersschule der Luftwaffe Appen besuchten jüngst die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch. Hauptfeldwebel Mark Lohrer leitete die Gruppe. Dr. Gerhard Hoch führte die Soldaten über das Außengelände, informierte sie eingehend über das ehemalige Lager und diskutierte später mit ihnen im Dokumentenhaus u.a. über den damaligen Lagerführer Otto Freyer. Die Soldaten zeigten sich besonders an der Frage des Konfliktes zwischen soldatischem Gehorsam und dem persönlichen Gewissen sehr interessiert.
Pressemitteilung vom 21. Januar 2005

 

Öffentliche Führung über die KZ-Gedenkstätte (Ankündigung)

(19.01.2005) Der Trägerverein der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen bietet interessierten Bürgern eine fachkundige Führung über das Gelände der Gedenkstätte an. Anschließend werden im Dokumentenhaus Fragen beantwortet, Einzelheiten näher erläutert und der Videofilm über das ehemalige KZ-Außenkommando vorgeführt. Mit dieser Veranstaltung am
Sonnabend, 29. Jan. 2005, um 14 Uhr an der Gedenkstätte in Springhirsch haben die Besucher die seltene Gelegenheit, sich eingehend und umfassend über die Geschehnisse vor sechzig Jahren hier in unserer Region zu informieren.
Pressemitteilung vom 19. Januar 2005

 

Verabschiedung der ABM-Kräfte

(19.11.2004) Am Sonnabend, den 27. Nov., um 10.00 Uhr werden die beiden ABM-Kräfte am Dokumentenhaus der KZ-Gedenkstätte in Springhirsch verabschiedet. Herr Marco Ahlrichs und Herr Michael Bauscher haben während des Sommerhalbjahres auf dem Gedenkstättengelände gearbeitet. Die Ergebnisse ihrer Arbeit können sich sehen lassen. Somit soll in diesem Zusammenhang eine öffentliche Führung durch das Gedenkstättengelände stattfinden, zu der alle interessierten Bürger eingeladen sind. Der Trägerverein würde sich freuen, auch Pressevertreter begrüßen zu können. Ihnen und anderen Besuchern möchte er die Gedenkstätte in ihrem jetzigen verbesserten Zustand zeigen und damit die Arbeit der ABM-Kräfte würdigen.

 

Verleihung der Ehrenpromotion in Flensburg

(17.11.2004) Am 16. November 2004 verlieh die Universität Flensburg in einer Feierstunde die Ehrendoktorwürde an Gerhard Hoch, nunmehr Dr. phil. h.c. Gerhard Hoch. Wie der Historiker Prof. Ruck mitteilte, ist damit Gerhard Hoch in der Geschichte der Flensburger Universität der dritte Würdenträger dieser hohen Auszeichnung, die im Schnitt nur einmal in zehn Jahren vergeben wird. Damit würdigte die Universität die hervorragende wissenschaftliche Leistung von Dr. Hoch zur Erforschung der nationalsozialistischen Vergangenheit Schleswig-Holsteins. Prof. Ruck unterstrich die Pionierleistung Dr. Hochs seit Mitte der siebziger Jahre, die bis heute die neuere Forschung bestimme.
Pressemitteilung vom 17. November 2004

 

Besucherrekord bei der Filmvorführung im Bürgerhaus Kaltenkirchen

(16.11.2004) Wie angekündigt, stellte der Trägerverein KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen am Volkstrauertag der Öffentlichkeit einen Videofilm vor, den Schüler der Realschule Kellinghusen über das KZ-Außenkommando Kaltenkirchen gedreht haben. Mit dieser öffentlichen Vorstellung sollte die hervorragende filmische Leistung der Schüler und ihres Lehrers, Walter Vietzen, gewürdigt werden. Stolz konnten die anwesenden Filmemacher feststellen, welch enorme Resonanz nun ihr Werk in der Bürgerhalle Kaltenkirchen gefunden hat. Mit mehr als 120 Besuchern war die Diele übervoll.
Pressemitteilung vom 16. November 2004

 

Vorführung des Videofilms am 14.November
 

(10.11.2004) Am Volkstrauertag, Sonntag den 14. November, um 17.00 Uhr im Bürgerhaus Kaltenkirchen stellt der Trägerverein KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen der Öffentlichkeit einen Film vor, den Schüler einer Film-AG der Realschule Kellinghusen unter der Leitung des Lehrers Walter Vietzen gedreht haben. Es ist somit eine Uraufführung. Damit soll die hervorragende filmische Leistung der Schüler und ihres Lehrers öffentlich gewürdigt werden.
Pressemitteilung vom 6. November 2004

 

Die Ehrendoktorwürde der Universität Flensburg für Gerhard Hoch

(05.11.2004) Gerhard Hoch aus Alveslohe wird am 16.11.04 die Ehrendoktorwürde der Universität Flensburg verliehen. Die hohe Auszeichnung erhält er „in Anerkennung seiner hervorragenden wissenschaftlichen Leistung“, wie die Universität mitteilt. Damit wird das wissenschaftliche und politische Engagement gewürdigt, mit dem der Historiker Gerhard Hoch die Geschichte Schleswig-Holsteins im Nationalsozialismus aufgedeckt und dem drohenden Vergessen entrissen hat.
Pressemitteilung vom 5. November 2004

 

KZ-Gedenkstätte in gepflegtem Zustand

(14.10.2004) ABM-Kräfte brachten die KZ-Gedenkstätte in Springhirsch in diesem Sommer in einen sehr ansehnlichen Zustand. Marco Ahlrichs, Michael Bauscher und Nico Finnern, letzterer allerdings erst seit Anfang September, haben ganze Arbeit geleistet. In diesen Tagen laufen die Verträge ab, die der Trägerverein mit der VHS-Kaltenkirchen geschlossen hatte. Deshalb wird es jetzt Zeit, Bilanz zu ziehen und zurückzuschauen.
Pressemitteilung vom 14. Oktober 2004

 

Prof. Friedhelm Boll und Karl-Heinz von Hassel lasen in Kaltenkirchen

(15.09.2004) Im voll besetzten Kaminzimmer des Bürgerhauses Kaltenkirchen las der Bonner Prof. Friedhelm Boll aus seinem Buch „Sprechen als Last und Befreiung, Holocaust-Überlebende und politisch Verfolgte zweier Diktaturen“. Unterstützt wurde er dabei von dem Schauspieler Karl-Heinz von Hassel, den man aus dem Fernsehen als Kommissar Brinkmann und anderen Fernsehfilmen kennt. Als Veranstalter trat der Trägerverein KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen auf. Frau Uta Körby vom Trägerverein moderierte die gut besuchte Veranstaltung.
Pressemitteilung vom 15. September 2004

 

Der neue Innenzaun ist fertig

(12.09.2004) Einer der ABM-Kräfte, Marco Ahlrichs, gelernter Zimmermann, hat uns den maroden Innenzaun um die ehemalige Latrinen- und Waschbaracke stabil und dauerhaft erneuert. Die beiden anderen ABM-Kräfte sind ihm dabei unter seiner fachkundigen Anleitung zur Hand gegangen.

Lange brannte uns die Erneuerung des Innenzauns unter den Nägeln. Hohe Kosten hatten wir veranschlagt, weil wir uns eine dauerhafte Lösung aus Metall vorstellten. Das Angebot einer Firma erforderte € 12 000. Für diese Luxusausführung fehlte uns das Geld. Wir sahen schon für dieses Jahr alle Felle davon schwimmen. Da erschien der Vorschlag von Marco Ahlrichs, einen dauerhaften Zaun aus stabilem Eichenholz zu bauen, wie die Rettung aus der Not. Er besaß zu Hause in der Werkstatt seines Vaters die nötigen Werkzeuge und Maschinen, das Eichenholz fachmännisch zuzuschneiden. Die Bürgerstiftung schleswig-holsteinische Gedenkstätten bedachte uns mit einem Zuschuss, der uns in die Lage versetzte, das benötigte Eichenholz für € 3 000 zu kaufen.

Der dauerhafte, stabile und fachmännisch montierte Zaun gefällt uns ausgesprochen gut und wir sind glücklich damit, dass uns eine metallne Luxusausführung erspart geblieben ist. Der Eichenholzzaun passt sehr gut zum Charakter der im Wald gelegenen Gedenkstätte. Die Leistung der ABM-Kräfte soll im November bei ihrer Verabschiedung noch einmal besonders gewürdigt werden.
Foto vom neuen Innenzaun (KZ-Gedenkstätte / Foto-Rundgang)

 

Lesung Prof. Boll am 14.September

(06.09.2004) Am Dienstag, den 14. September um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Kaltenkirchen liest Prof. Friedhelm Boll aus seinem Buch: "Sprechen als Last und Befreiung" . Beim Vorlesen wird er unterstützt vom Schauspieler Karl-Hermann von Hassel. Karl-Hermann von Hassel dürfte dem
Fernsehpublikum als Kommissar Brinkmann bekannt sein. Im Anschluss an die Lesung
stellt sich der Buchautor den Fragen und Anmerkungen der Zuhörer.
Pressemitteilung vom 6. September 2004
Pressemitteilung vom 15. September 2004

 

Schülerinnen aus dem polnischen Kalisz legen Gedenksteine in Kaltenkirchen nieder

(08.08.2004) Am Wochenende weilte eine fünfköpfige Besuchergruppe aus dem polnischen Kalisz in Kaltenkirchen. Kalisz ist die polnische Patenstadt Kaltenkirchens. Die polnische Besuchergruppe vertrat das Lyzeum (Gymnasium) in Kalisz und war im Rahmen eines schulischen Projektes nach Kaltenkirchen gekommen. Dazu gehörte der Besuch der KZ-Gedenkstätte in Springhirsch.
Pressemitteilung vom 8. August 2004

 

Schüler drehten einen Film

(03.08.2004) Schüler eines Wahlpflichtkurses 2002 in der Realschule Kellinghusen haben einen Film gedreht, der nun fertig gestellt und dem Vorstand am 2. August 2004 vorgeführt wurde. Der Film, auf Video und DVD, erzählt die Geschichte des KZ-Außenkommandos Kaltenkirchen, dem Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme, und die Entstehung der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen. In vierzig Minuten wird in eindrucksvollen Bildern, in Interviews und Texten das Schicksal der KZ-Häftlinge dargestellt. Die medientechnisch fast professionelle Leistung traf auf die uneingeschränkte Anerkennung der Vorstandsmitglieder. Es herrschte einhellig die Meinung vor, dass nunmehr die Gedenkstätte über ein filmisches Werk verfügt, das hervorragend geeignet erscheint, Schülergruppen und Besuchergruppen vorgeführt zu werden. Es regt Nachdenklichkeit an, es informiert anschaulich, es fordert zu weiteren Fragen heraus und es macht betroffen.

Den Filmemachern ist es gelungen, einen ehemaligen Kaltenkirchener KZ-Häftling, der überlebt hat und heute noch in seiner französischen Heimat lebt, aufzusuchen und zu interviewen, Roger Remond. Was er zu erzählen wusste und was Bilder veranschaulichten, dürfte jugendlichen Zuhörern und Betrachtern - nicht nur ihnen - sehr nahe gehen, einer von den betroffenen Zeugen einer schrecklichen Vergangenheit, die jetzt aussterben.

Der Vorstand dankte Walter Vietzen, dem Lehrer, Initiator und federführenden Leiter des Filmprojektes. Er beschloss, den Film am 14. November 2004 im Kaltenkirchener Bürgerhaus einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und damit die hervorragende Arbeit der Schüler und ihres Lehrers zu würdigen."

 

Zwei ABM-Kräfte an der Gedenkstätte KZ-Kaltenkirchen

(15.07.2004) Seit Anfang Mai arbeiten zwei ABM-Kräfte auf dem Gelände und im Dokumentenhaus der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch. Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zwischen der KZ-Gedenkstätte und der VHS Kaltenkirchen-Südholstein werden Herr Ahlrichs im Außengelände und Herr Bauscher im Dokumentenhaus und Außengelände beschäftigt. Wir sind Herrn Nordmann von der VHS-Kaltenkirchen zu großem Dank verpflichtet, der auf uns zugekommen war und uns diese wertvolle Hilfe angeboten und ermöglicht hatte.
Pressemitteilung vom 15. Juli 2004

 

Lernort der Geschichte

(10.06.2004) In letzter Zeit haben viele verschiedene Gruppen die Gedenkstätte besucht. Eine radfahrende Männergruppe aus Henstedt-Rhen, der Landfrauenverein Schmalfeld ebenfalls mit dem Fahrrad, die Hauptschulabsolventen der VHS-Kaltenkirchen und eine Abschlussklasse der Förderschule Barmstedt informierten sich über die zeitgeschichtlichen Ereignisse in unserer Region. Im Dokumentenhaus wurde unterrichtet, vorgetragen und diskutiert. Alle legten am Ende ihres Informationsbesuches Feldsteine nieder, die mit den Namen der im KZ-Außenkommando Kaltenkirchen verstorbenen Häftlingen beschriftet waren.
Pressemitteilung vom 10. Juni 2004

 

Das Schicksal eines in Kaltenkirchen verstorbenen KZ-Häftlings

(16.05.2004) Zu Beginn dieses Jahres fanden wir ein vom Regen verblichenes Foto und niedergelegte Blumen an der Gräberstätte Moorkaten. Wenige Tage danach meldeten sich zwei Niederländer, Rene und Henny Roders, über die Homepage des Trägervereins und teilten mit, dass sie an der Gräberstätte Moorkaten und an der Gedenkstätte in Springhirsch gewesen seien, um ihren Onkel Arie Roders zu betrauern und Näheres über sein Schicksal zu erfahren. Sie hatten nach langem Suchen jetzt endlich herausgefunden, dass ihr Onkel Arie Roders am 2. Januar 1945 in Kaltenkirchen verstorben war und zu den nicht identifizierten Toten in Moorkaten gehörte.
Pressemitteilung vom 16. Mai 2004

 

Neue Öffnungszeiten für das Dokumentenhaus

(15.05.2004) Das Dokumentenhaus der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen an der B4 kann jetzt auch an den Werktagen zwischen 9.00 Uhr und 17.00 Uhr für Besucher geöffnet werden. Die Tätigkeit zweier ABM-Kräfte, der eine vorwiegend im Außenbereich und der zweite im Dokumentenhaus, ermöglichte diese weitgehende Öffnung für Besucher, die sich über zeitgeschichtliche Fragen unserer Region informieren möchten.
Pressemitteilung vom 15. Mai 2004

 

Der 8. Mai, Kriegsende und Tag der Befreiung

(09.05.2004) Am Nachmittag des 8. Mai 2004 fand an der KZ-Gedenkstätte in Springhirsch eine öffentliche Gedenkveranstaltung statt. Mit einer feierlichen Niederlegung von Steinen durch die Teilnehmer wurde an das Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am 8. Mai 1945 erinnert und der vielen Toten des KZ-Außenkommandos Kaltenkirchen gedacht. Es schloss sich eine Gedenkwanderung zum 2km entfernten Ort des ehemaligen "Sterbelagers" sowjetischer Kriegsgefangener an.
Pressemitteilung vom 09. Mai 2004

 

 

 

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