(04.07.2005) Der Bürgermeister von Kaltenkirchen, Stefan
Sünwoldt, besuchte mit zwei Abteilungsleiterinnen der Stadtverwaltung die
KZ-Gedenkstätte in Springhirsch, um sich ein Bild von der Anlage, dem
historischen Hintergrund des ehemaligen KZ-Außenkommandos und der Intention der
Gedenkstätte zu machen. Dr. Gerhard Hoch, Ehrenvorsitzender des Trägervereins,
Jürgen Gill, stellvertretender Vorsitzende und Jürgen Fock, zuständig für die
Instandhaltung der Außenanlage, führten den Bürgermeister über die Gedenkstätte.
Der zeigte sich beeindruckt von der Anstrengung des Trägervereins, die
Erinnerung an das vergangene Unrecht wach zu halten und betroffen von den
Zuständen im Kaltenkirchener KZ-Lager zwischen Sommer ´44 und Frühjahr ´45.
Pressemitteilung vom
4. Juli 2005
(24.06.2005) Die Stiftung der Kreissparkasse im Kreis Segeberg
stiftete dem Trägerverein aus Stiftungsmitteln 1.500 Euro für die Anschaffung
eines Notebooks und eines Farblaserdruckers. Der Trägerverein lädt anlässlich
der Einweihung der Geräte zu einem Pressetermin am Di., den 28.06.05, um 16.00
Uhr ins Dokumentenhaus in Springhirsch ein. Der Trägerverein freut sich über
diese großzügige Spende, weil nunmehr das Dokumentenhaus für seine pädagogische
Erinnerungsarbeit komplett ausgerüstet ist. Er dankt der Stiftung für ihre
Unterstützung seiner Arbeit sehr herzlich.
Pressemitteilung vom
24. Juni 2005
(21.06.2005) Die Mitglieder des Trägervereins KZ-Gedenkstätte
Kaltenkirchen haben einen neuen Vorstand gewählt. Dr. Gerhard Hoch hat seinen
Vorsitz abgegeben. Er will sich jetzt voll auf seine historische
Forschungsarbeit konzentrieren. Er wird aber als Ehrenvorsitzender dem
Trägerverein, den es ohne ihn nicht gäbe, als Berater und Ideengeber verbunden
bleiben. Uta Körby, Sonderschullehrerin in Barmstedt, die von der ersten Stunde
an im Trägerverein, zunächst als Schriftführerin und zuletzt als
stellvertretende Vorsitzende, mitgearbeitet hatte, wurde einstimmig zur ersten
Vorsitzenden gewählt. Bis auf einen Neuen haben alle Neugewählten schon im alten
Vorstand Ämter innegehabt, so dass ein bruchloser Übergang und die Weiterarbeit
im Sinne des ausgeschiedenen Vorsitzenden Dr. Hoch gewährleistet ist.
Pressemitteilung vom
21. Juni 2005
(07.06.05) Am Sonntag, den 19.06.05, um 11.00 Uhr findet an der
Gedenkstätte in Springhirsch die Jahreshauptversammlung des Trägervereins
KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch e.V. statt. Auf dieser
Mitgliederversammlung wird der erste Vorsitzende, Dr. Gerhard Hoch, sein Amt aus
Altersgründen niederlegen. Der gesamte Vorstand muss von den Mitgliedern neu
gewählt werden.
Zur Ehrung des zu verabschiedenden Vorsitzenden werden u.a. der ehemalige
Bürgermeister von Kaltenkirchen, Ingo Zobel, und der Bundestagsabgeordnete und
Parlamentarische Staatssekretär, Franz Thönnes, einige Worte auf der Versammlung
sprechen.
Pressemitteilung vom
7. Juni 2005
(08.05.05) In der Nacht vom 3. zum 4. Mai 1945 ermordete eine SS-Einheit in
Kampen ohne erkennbaren Anlass zehn serbische Zwangsarbeiter durch Schüsse in
Kopf und Hals.
Die etwa 16 Mann starke Gruppe der Serben lebte seit 1941 in einer Unterkunft in
Kampen und arbeitete auf Bauernhöfen in der Umgebung. Sie konnten sich frei
bewegen und kehrten jeden Abend nach der Arbeit in ihre Unterkunft zurück. Am
Abend des 3. Mai 1945 herrschte eine gespenstische Atmosphäre. Den ganzen Tag
über war auf den Straßen lebhafter Verkehr gewesen. Deutsche Soldaten auf dem
Rückzug, sich absetzende SS-Einheiten und fliehende Nazigrößen hatten die
Straßen belebt. Nun war Ruhe eingekehrt, eine ungewöhnliche Stille breitete sich
aus, als hielte jedermann den Atem an, so kurz vor dem Eintreffen der Engländer.
Eine aus Hamburg gekommene SS-Einheit hatte sich in der Nähe zur Übernachtung
niedergelassen. Gegen 22.00 Uhr betraten sie die Unterkunft der Serben und
griffen sich jeweils zwei von ihnen heraus, entfernten sich mit ihnen etwa 300
Meter und erschossen sie. Das ging so Zug um Zug, bis schließlich die noch
verbliebenen Serben zu fliehen versuchten. Zwei von ihnen wurden dabei
erschossen, vieren gelang die Flucht. Von einem ist überliefert, dass Bauer
Möller ihn auf dem Dachboden verstecken konnte. Ein anderer hatte an der
Mordstelle nur eine Fleischwunde erhalten und sich tot gestellt. Er überlebte
verletzt und war später ein wichtiger Zeuge der Mordtat.
Pressemitteilung vom
8. Mai 2005
(08.05.05) Seit Anfang Mai ist die Gedenkstätte Kaltenkirchen in
Springhirsch auch wochentags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Ausgenommen
sind der Montag und der Freitag. An den Wochenenden können wir das
Dokumentenhaus für Besucher ebenfalls öffnen, und zwar an den Sonnabenden von
9.00 Uhr bis 17.00 Uhr und an den Sonn- und Feiertagen von 11.00 Uhr bis 17.00
Uhr. Auch außerhalb dieser Öffnungszeiten ist das Gelände der Gedenkstätte
jederzeit zugänglich. Ein Faltblatt, das den Rundgang erläutert, kann einem
Infokasten entnommen werden. Im Dokumentenhaus steht zu seinen Öffnungszeiten
eine Aufsicht zur Verfügung, die Fragen gerne beantwortet. Außerdem befindet
sich hier eine umfangreiche Ausstellung, die über die Vorgeschichte des
ehemaligen KZ-Lagers, über das das Lager selber, seinen Alltag und seine
Bedeutung, und über die Nachkriegsgeschichte des Lagers informiert. Man kann
Bücher, den Katalog der Ausstellung und vielfältige Schriften erwerben. Der
Trägerverein lädt herzlich zu einem Besuch der KZ-Gedenkstätte ein.
Pressemitteilung vom
8. Mai 2005
(06.05.05) Zu unserem großen Bedauern teilt uns jetzt Prof. Dr. Werner
Angress mit, dass er erkrankt ist und am Donnerstag, den 12.5.05, nicht kommen
kann. Damit müssen wir die Veranstaltung im Kaminzimmer des Bürgerhauses
Kaltenkirchen, die um 19.00 Uhr stattfinden sollte, absagen.
Pressemitteilung vom
6. Mai 2005
(05.05.05) Eine große Gruppe Franzosen, 48 Personen, besuchten Anfang Mai
die Gräberstätte Moorkaten und die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in
Springhirsch. Unter ihnen befanden sich drei ehemalige Häftlinge des
Kaltenkirchener KZ-Lagers, Paul Krattinger, Roger Remond und Piere Vigne. Auf
der Gedenkstätte, das einen Eindruck von der Beschaffenheit des ehemaligen
Lagers gibt, wurden sie von ihren Erinnerungen überwältigt. Sie erzählten von
ihren schrecklichen Erlebnissen. Vor den Gedenksteinen standen sie lange. Unter
den beschrifteten Steinen entdeckten sie Namen verstorbener Kameraden.
Pressemitteilung vom
5. Mai 2005
- Nachtrag vom 06.05.05: Die Veranstaltung musste krankheitsbedingt abgesagt werden -
(28.04.05) Prof. Dr. Werner Agress aus Berlin besucht auf
Einladung des Trägervereins KZ-Gedenkstätte die Städte Kaltenkirchen und
Barmstedt. Am 12. und am 13. Mai spricht er als Zeitzeuge vormittags mit
Schülern aus Kaltenkirchen bzw. aus Barmstedt. Am Donnerstagabend, den 12.05.05,
um 19.00 Uhr steht er den Bürgern zu einem Kamingespräch im Kaminzimmer des
Bürgerhauses Kaltenkirchen als Zeitzeuge und Buchautor zur Verfügung.
Pressemitteilung vom
28. April 2005
(27.04.05)Am Donnerstag, den 5. Mai 2005, besucht Roger Remond
mit seiner Familie Kaltenkirchen. Als KZ-Häftling im KZ-Außenlager Kaltenkirchen
verbrachte Roger Remond im Winter 44/45 schlimme Monate. Er überlebte. Sieben
Kameraden aus seinem Dorf in Frankreich überlebten die KZ-Haftbedingungen nicht.
Pressemitteilung vom
27. April 2005
(26.04.05) In den Abendstunden des 3. Mai 1945 erschoss ohne den
geringsten Anlass eine SS-Einheit in Kampen/Nützen zehn serbische
Zwangsarbeiter. Die Serben waren Kriegsgefangene, die seit Jahren in Kampen bei
Bauern gearbeitet hatten. Da sie dabei immer fleißig und geschickt zu Werke
gingen, erwarben sie sich bei der einheimischen Bevölkerung einen guten Ruf. Die
SS-Leute zogen nach dem Verbrechen nach Norden weiter. Untersuchungen nach dem
Krieg führten zu keinem Ergebnis. Die Tat blieb ungesühnt.
Pressemitteilung vom
26. April 2005
(18.04.05) Die Nichte und der Neffe von Arie Roders besuchten
mit ihren Ehepartnern Kaltenkirchen. Am 2. Januar 1945 war ihr Onkel als
KZ-Häftling im Außenlager Kaltenkirchen in Springhirsch an den Entbehrungen und
Qualen einer fast zweijährigen Haftzeit gestorben. Bis vor einem Jahr besaß die
Familie keinerlei Informationen über das Schicksal ihres Familienangehörigen
Arie Roders. Sie wählten für ihren Aufenthalt in Kaltenkirchen den Zeitpunkt, an
dem das Gedenkkonzert in der Michaeliskirche Kaltenkirchen stattfand. Sie
verbanden mit ihrem Konzertbesuch ein sehr persönliches Anliegen.
Pressemitteilung vom
18. April 2005
(18.04.05) Da waren sich alle Besucher einig: Das war ein großer
Konzertabend. In ihrer Geschichte dürften die Mauern der Michaeliskirche
Kaltenkirchen selten Töne solcher Qualität gehört haben. Der Wilsteraner
Ausnahme-Organist und Komponist
Hartwig
Barte-Hanssen hat mit seinem Ensemble in Kaltenkirchen ein Zeichen gesetzt,
das in der Geschichte der Kaltenkirchener Kirchengemeinde als ein herausragendes
Ereignis die Köpfe und Herzen verändernd weiter wirken wird.
Pressemitteilung vom
18. April 2005
(11.04.05) Das Dokumentenhaus der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch muss im April an den Wochentagen geschlossen bleiben. Wir bemühen uns in Zusammenarbeit mit der VHS-Kaltenkirchen um eine Werktagsöffnung ab Mai 2005. Doch an den Sonn- und Feiertagen können wir ab sofort von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr das Dokumentenhaus öffnen. Freiwillige Helfer stehen uns zur Verfügung, die an den Sonntagen Aufsicht führen. Trotzdem können wir weitere Helfer gut gebrauchen. Es handelt sich um eine sehr interessante Aufgabe, Besuchern die Ausstellung, das Infomaterial und das Lagermodell zu erläutern. Wer Interesse hat, kann zu uns über unserer E-Mailformular Kontakt aufnehmen.
(01.04.05) Die Ev.Luth. Kirchengemeinde Kaltenkirchen und der
Trägerverein KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch e.V. laden die Bürger
zu einem Kirchenkonzert 16.04.05 um 19.00 Uhr in der Michaeliskirche
Kaltenkirchen ein. Zur Aufführung kommen u.a. zwei Kompositionen des Komponisten
Hartwig
Barte-Hanssen, "Monumentum" und "Auschwitz-Klage". Der Komponist selber
dirigiert sein Streichorchester. Einführende Worte von Propst Stefan Block und
Dr. Gerhard Hoch komplettieren das gemeinsame Gedenkkonzert der Kirchengemeinde
und des Trägervereins.
Pressemitteilung vom
3. April 2005
(08.02.2005) Zur jüngsten öffentlichen Führung über unsere Gedenkstätte erschienen über 50 Besucher. Dr. Gerhard Hoch und Jürgen Gill führten die Besucher in zwei Gruppen über das Gelände. Anschließend trafen sich die interessierten Bürger im Dokumentenhaus, um weitere Informationen anhand der Ausstellung dort zu erhalten und den Videofilm "Vergessene Lager" zu sehen. Das Dokumentenhaus konnte aus Platzgründen nicht alle interessierten Bürger aufnehmen. Viele mussten vertröstet werden, den Film zu einem anderen Zeitpunkt zu sehen. 32 Besucher fanden eine Sitzgelegenheit, einige standen. Dem Vorstand wurde schmerzlich bewusst, wie dringend ein Schulungsraum in einem zweiten Gebäude benötigt wird. Das Projekt der Aufstellung eines zweiten Bürocontainers wird zur Zeit vom Vorstand des Trägervereins intensiv vorangetrieben.
(21.01.2005) 25 Soldaten der Ersten Unteroffiziersschule der
Luftwaffe Appen besuchten jüngst die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in
Springhirsch. Hauptfeldwebel Mark Lohrer leitete die Gruppe. Dr. Gerhard Hoch
führte die Soldaten über das Außengelände, informierte sie eingehend über das
ehemalige Lager und diskutierte später mit ihnen im Dokumentenhaus u.a. über den
damaligen Lagerführer Otto Freyer. Die Soldaten zeigten sich besonders an der
Frage des Konfliktes zwischen soldatischem Gehorsam und dem persönlichen
Gewissen sehr interessiert.
Pressemitteilung vom
21. Januar 2005
(19.01.2005) Der Trägerverein der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen bietet
interessierten Bürgern eine fachkundige Führung über das Gelände der
Gedenkstätte an. Anschließend werden im Dokumentenhaus Fragen beantwortet,
Einzelheiten näher erläutert und der Videofilm über das ehemalige
KZ-Außenkommando vorgeführt. Mit dieser Veranstaltung am
Sonnabend, 29. Jan. 2005, um 14 Uhr an der Gedenkstätte in Springhirsch
haben die Besucher die seltene Gelegenheit, sich eingehend und umfassend
über die Geschehnisse vor sechzig Jahren hier in unserer Region zu
informieren.
Pressemitteilung vom
19. Januar 2005
(19.11.2004) Am Sonnabend, den 27. Nov., um 10.00 Uhr werden die beiden ABM-Kräfte am Dokumentenhaus der KZ-Gedenkstätte in Springhirsch verabschiedet. Herr Marco Ahlrichs und Herr Michael Bauscher haben während des Sommerhalbjahres auf dem Gedenkstättengelände gearbeitet. Die Ergebnisse ihrer Arbeit können sich sehen lassen. Somit soll in diesem Zusammenhang eine öffentliche Führung durch das Gedenkstättengelände stattfinden, zu der alle interessierten Bürger eingeladen sind. Der Trägerverein würde sich freuen, auch Pressevertreter begrüßen zu können. Ihnen und anderen Besuchern möchte er die Gedenkstätte in ihrem jetzigen verbesserten Zustand zeigen und damit die Arbeit der ABM-Kräfte würdigen.
(17.11.2004) Am 16. November 2004 verlieh die Universität Flensburg in
einer Feierstunde die Ehrendoktorwürde an Gerhard Hoch, nunmehr Dr. phil.
h.c. Gerhard Hoch. Wie der Historiker Prof. Ruck mitteilte, ist damit
Gerhard Hoch in der Geschichte der Flensburger Universität der dritte
Würdenträger dieser hohen Auszeichnung, die im Schnitt nur einmal in zehn
Jahren vergeben wird. Damit würdigte die Universität die hervorragende
wissenschaftliche Leistung von Dr. Hoch zur Erforschung der
nationalsozialistischen Vergangenheit Schleswig-Holsteins. Prof. Ruck
unterstrich die Pionierleistung Dr. Hochs seit Mitte der siebziger Jahre,
die bis heute die neuere Forschung bestimme.
Pressemitteilung vom
17. November 2004
(16.11.2004) Wie angekündigt, stellte der Trägerverein KZ-Gedenkstätte
Kaltenkirchen am Volkstrauertag der Öffentlichkeit einen Videofilm vor, den
Schüler der Realschule Kellinghusen über das KZ-Außenkommando Kaltenkirchen
gedreht haben. Mit dieser öffentlichen Vorstellung sollte die hervorragende
filmische Leistung der Schüler und ihres Lehrers, Walter Vietzen, gewürdigt
werden. Stolz konnten die anwesenden Filmemacher feststellen, welch enorme
Resonanz nun ihr Werk in der Bürgerhalle Kaltenkirchen gefunden hat. Mit
mehr als 120 Besuchern war die Diele übervoll.
Pressemitteilung vom
16. November 2004
(10.11.2004) Am Volkstrauertag, Sonntag den 14. November, um 17.00 Uhr im
Bürgerhaus Kaltenkirchen stellt der Trägerverein KZ-Gedenkstätte
Kaltenkirchen der Öffentlichkeit einen Film vor, den Schüler einer Film-AG
der Realschule Kellinghusen unter der Leitung des Lehrers Walter Vietzen
gedreht haben. Es ist somit eine Uraufführung. Damit soll die hervorragende
filmische Leistung der Schüler und ihres Lehrers öffentlich gewürdigt
werden.
Pressemitteilung vom
6. November 2004
(05.11.2004) Gerhard Hoch aus Alveslohe wird am 16.11.04 die
Ehrendoktorwürde der Universität Flensburg verliehen. Die hohe Auszeichnung
erhält er „in Anerkennung seiner hervorragenden wissenschaftlichen
Leistung“, wie die Universität mitteilt. Damit wird das wissenschaftliche
und politische Engagement gewürdigt, mit dem der Historiker Gerhard Hoch die
Geschichte Schleswig-Holsteins im Nationalsozialismus aufgedeckt und dem
drohenden Vergessen entrissen hat.
Pressemitteilung vom
5. November 2004
(14.10.2004) ABM-Kräfte brachten die KZ-Gedenkstätte in Springhirsch in
diesem Sommer in einen sehr ansehnlichen Zustand. Marco Ahlrichs, Michael
Bauscher und Nico Finnern, letzterer allerdings erst seit Anfang September,
haben ganze Arbeit geleistet. In diesen Tagen laufen die Verträge ab, die
der Trägerverein mit der VHS-Kaltenkirchen geschlossen hatte. Deshalb wird
es jetzt Zeit, Bilanz zu ziehen und zurückzuschauen.
Pressemitteilung vom
14. Oktober 2004
(15.09.2004) Im voll besetzten Kaminzimmer des Bürgerhauses Kaltenkirchen
las der Bonner Prof. Friedhelm Boll aus seinem Buch „Sprechen als Last und
Befreiung, Holocaust-Überlebende und politisch Verfolgte zweier Diktaturen“.
Unterstützt wurde er dabei von dem Schauspieler Karl-Heinz von Hassel, den
man aus dem Fernsehen als Kommissar Brinkmann und anderen Fernsehfilmen
kennt. Als Veranstalter trat der Trägerverein KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen
auf. Frau Uta Körby vom Trägerverein moderierte die gut besuchte
Veranstaltung.
Pressemitteilung vom
15. September 2004
(12.09.2004) Einer der ABM-Kräfte, Marco Ahlrichs, gelernter Zimmermann,
hat uns den maroden Innenzaun um die ehemalige Latrinen- und Waschbaracke
stabil und dauerhaft erneuert. Die beiden anderen ABM-Kräfte sind ihm dabei
unter seiner fachkundigen Anleitung zur Hand gegangen.
Lange brannte uns die Erneuerung des Innenzauns unter den Nägeln. Hohe
Kosten hatten wir veranschlagt, weil wir uns eine dauerhafte Lösung aus
Metall vorstellten. Das Angebot einer Firma erforderte € 12 000. Für diese
Luxusausführung fehlte uns das Geld. Wir sahen schon für dieses Jahr alle
Felle davon schwimmen. Da erschien der Vorschlag von Marco Ahlrichs, einen
dauerhaften Zaun aus stabilem Eichenholz zu bauen, wie die Rettung aus der
Not. Er besaß zu Hause in der Werkstatt seines Vaters die nötigen Werkzeuge
und Maschinen, das Eichenholz fachmännisch zuzuschneiden. Die Bürgerstiftung
schleswig-holsteinische Gedenkstätten bedachte uns mit einem Zuschuss, der
uns in die Lage versetzte, das benötigte Eichenholz für € 3 000 zu kaufen.
Der dauerhafte, stabile und fachmännisch montierte Zaun gefällt uns
ausgesprochen gut und wir sind glücklich damit, dass uns eine metallne
Luxusausführung erspart geblieben ist. Der Eichenholzzaun passt sehr gut zum
Charakter der im Wald gelegenen Gedenkstätte. Die Leistung der ABM-Kräfte
soll im November bei ihrer Verabschiedung noch einmal besonders gewürdigt
werden.
Foto vom neuen
Innenzaun (KZ-Gedenkstätte /
Foto-Rundgang)
(06.09.2004) Am Dienstag, den 14. September um 19.00 Uhr im Bürgerhaus
Kaltenkirchen liest Prof. Friedhelm Boll aus seinem Buch: "Sprechen als Last
und Befreiung" . Beim Vorlesen wird er unterstützt vom Schauspieler
Karl-Hermann von Hassel. Karl-Hermann von Hassel dürfte dem
Fernsehpublikum als Kommissar Brinkmann bekannt sein. Im Anschluss an die
Lesung
stellt sich der Buchautor den Fragen und Anmerkungen der Zuhörer.
Pressemitteilung vom
6. September 2004
Pressemitteilung vom
15. September 2004
(08.08.2004) Am Wochenende weilte eine fünfköpfige Besuchergruppe aus dem
polnischen Kalisz in Kaltenkirchen. Kalisz ist die polnische Patenstadt
Kaltenkirchens. Die polnische Besuchergruppe vertrat das Lyzeum (Gymnasium)
in Kalisz und war im Rahmen eines schulischen Projektes nach Kaltenkirchen
gekommen. Dazu gehörte der Besuch der KZ-Gedenkstätte in Springhirsch.
Pressemitteilung vom
8. August 2004
(03.08.2004) Schüler eines Wahlpflichtkurses 2002 in der Realschule
Kellinghusen haben einen Film gedreht, der nun fertig gestellt und dem
Vorstand am 2. August 2004 vorgeführt wurde. Der Film, auf Video und DVD,
erzählt die Geschichte des KZ-Außenkommandos Kaltenkirchen, dem Außenlager
des Konzentrationslagers Neuengamme, und die Entstehung der KZ-Gedenkstätte
Kaltenkirchen. In vierzig Minuten wird in eindrucksvollen Bildern, in
Interviews und Texten das Schicksal der KZ-Häftlinge dargestellt. Die
medientechnisch fast professionelle Leistung traf auf die uneingeschränkte
Anerkennung der Vorstandsmitglieder. Es herrschte einhellig die Meinung vor,
dass nunmehr die Gedenkstätte über ein filmisches Werk verfügt, das
hervorragend geeignet erscheint, Schülergruppen und Besuchergruppen
vorgeführt zu werden. Es regt Nachdenklichkeit an, es informiert
anschaulich, es fordert zu weiteren Fragen heraus und es macht betroffen.
Den Filmemachern ist es gelungen, einen ehemaligen Kaltenkirchener
KZ-Häftling, der überlebt hat und heute noch in seiner französischen Heimat
lebt, aufzusuchen und zu interviewen, Roger Remond. Was er zu erzählen
wusste und was Bilder veranschaulichten, dürfte jugendlichen Zuhörern und
Betrachtern - nicht nur ihnen - sehr nahe gehen, einer von den betroffenen
Zeugen einer schrecklichen Vergangenheit, die jetzt aussterben.
Der Vorstand dankte Walter Vietzen, dem Lehrer, Initiator und federführenden
Leiter des Filmprojektes. Er beschloss, den Film am 14. November 2004 im
Kaltenkirchener Bürgerhaus einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und
damit die hervorragende Arbeit der Schüler und ihres Lehrers zu würdigen."
(15.07.2004) Seit Anfang Mai arbeiten zwei ABM-Kräfte auf dem Gelände und
im Dokumentenhaus der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch. Im
Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zwischen der KZ-Gedenkstätte und der
VHS Kaltenkirchen-Südholstein werden Herr Ahlrichs im Außengelände und Herr
Bauscher im Dokumentenhaus und Außengelände beschäftigt. Wir sind Herrn
Nordmann von der VHS-Kaltenkirchen zu großem Dank verpflichtet, der auf uns
zugekommen war und uns diese wertvolle Hilfe angeboten und ermöglicht hatte.
Pressemitteilung vom
15. Juli 2004
(10.06.2004) In letzter Zeit haben viele verschiedene Gruppen die Gedenkstätte besucht.
Eine radfahrende Männergruppe aus Henstedt-Rhen, der Landfrauenverein
Schmalfeld ebenfalls mit dem Fahrrad, die Hauptschulabsolventen der
VHS-Kaltenkirchen und eine Abschlussklasse der Förderschule Barmstedt
informierten sich über die zeitgeschichtlichen Ereignisse in unserer Region.
Im Dokumentenhaus wurde unterrichtet, vorgetragen und diskutiert. Alle
legten am Ende ihres Informationsbesuches Feldsteine nieder, die mit den
Namen der im KZ-Außenkommando Kaltenkirchen verstorbenen Häftlingen
beschriftet waren.
Pressemitteilung vom
10. Juni 2004
(16.05.2004) Zu Beginn dieses Jahres fanden wir ein vom Regen
verblichenes Foto und niedergelegte Blumen an der Gräberstätte Moorkaten.
Wenige Tage danach meldeten sich zwei Niederländer, Rene und Henny Roders,
über die Homepage des Trägervereins und teilten mit, dass sie an der
Gräberstätte Moorkaten und an der Gedenkstätte in Springhirsch gewesen
seien, um ihren Onkel Arie Roders zu betrauern und Näheres über sein
Schicksal zu erfahren. Sie hatten nach langem Suchen jetzt endlich
herausgefunden, dass ihr Onkel Arie Roders am 2. Januar 1945 in
Kaltenkirchen verstorben war und zu den nicht identifizierten Toten in
Moorkaten gehörte.
Pressemitteilung vom
16. Mai 2004
(15.05.2004) Das Dokumentenhaus der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen an der
B4 kann jetzt auch an den Werktagen zwischen 9.00 Uhr und 17.00 Uhr für
Besucher geöffnet werden. Die Tätigkeit zweier ABM-Kräfte, der eine
vorwiegend im Außenbereich und der zweite im Dokumentenhaus, ermöglichte
diese weitgehende Öffnung für Besucher, die sich über zeitgeschichtliche
Fragen unserer Region informieren möchten.
Pressemitteilung vom
15. Mai 2004
(09.05.2004) Am Nachmittag des 8. Mai 2004 fand an der KZ-Gedenkstätte in
Springhirsch eine öffentliche Gedenkveranstaltung statt. Mit einer
feierlichen Niederlegung von Steinen durch die Teilnehmer wurde an das Ende
der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am 8. Mai 1945 erinnert und der
vielen Toten des KZ-Außenkommandos Kaltenkirchen gedacht. Es schloss sich
eine Gedenkwanderung zum 2km entfernten Ort des ehemaligen "Sterbelagers"
sowjetischer Kriegsgefangener an.
Pressemitteilung vom
09. Mai 2004